OFFICIALLY BIO

 

Wir unterstützen die Kapmagne von Schweiz Tourismus und helfen mit aufzuzeigen, wie nachhaltiges Wirtschaften in der Gastronomie möglich ist.

 

1. Projekt

DIE BIO-ZERTIFIZIERUNG

Grossprojekt 2022
Wir stellen unsere Gastronomie auf eine Bio-Zertifizierte Gastronomie um. In unserer Küche werden nun nicht mehr wie bisher 95% sondern 100% Bio-Zutaten verwendet. In unserer Backstube/Konditorei/Patisserie werden nun nicht mehr 95% sondern 100% Bio-Zutaten verwendet. Ausnahmen (z.B. Getränke) werden als Konventionell deklariert.

Themenbereich: Erde, Umwelt, Nachhaltigkeit

Verantwortliche Person: Pola Rapatt und bio.inspecta als Kontrollstelle

Ist im März 2022 zertifiziert worden, weitere Produkte werden laufend umgestellt

 

2. Projekt

DIE HEILIGSPRECHUNG DER KUH

Tierische Produkte werden nur gezielt eingesetzt. Tierische Produkte werden auf ein Minimum reduziert. Es wird sehr wenig Fleisch angeboten (1-5% aller im Betrieb angebotener Nahrungsmittel) und es wird immer mehr Vegan produziert (Eigene Glacé Linie Gelato Vegan, Veganer Brunch, Veganes 4-Gänge Menü, Veganer Lunch, veganer Kuchen, Hafermilch im Kaffee etc.)

Themenbereich: Tiere, Umwelt, Nachhaltigkeit, Co2

Verantwortliche Person: Pola Rapatt und Theresa Prüssen (Wirtin)

Hat begonnen, wird ständig ausgebaut/verbessert

 

3. Projekt

RE-CUP

Umstellung von Wegwerfen-Artikeln auf Re-Cup Systeme

Themenbereich: Umwelt, Co2, Ressourcen

Hat begonnen, wird ständig ausgebaut/verbessert

 

WE ARE OFFICIALLY BIO

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BIO IST NICHT ALLES. ABER BIO IST ALLES.

 

Das Unternehmen Mitte ist ab sofort Bio-zertifiziert. Das heisst: Alles, was du unter unserem Dach isst, trinkst oder sonst wie konsumierst ist Bio – falls nicht anders gekennzeichnet. Zudem legen wir bei der Wahl unserer Produkte und Rohstoffe höchsten Wert auf kurze Lieferketten und ein faires Arbeitsumfeld.

 

 

Daniel Häni, Theresa Prüssen und Pola Rapatt, Geschäftsführende Gesellschafter der unternehmen mitte GmbH

 

«Wer Lebensmittel mit Giftstoffen verkauft, sollte das deklarieren müssen, nicht umgekehrt.»

Ein Gespräch mit Pola Rapatt und Theresa Prüssen, Co-Geschäftsführerinnen Unternehmen Mitte.

 

Das Unternehmen Mitte legt seit jeher Wert auf Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen. Braucht’s da überhaupt ein Bio-Zertifikat?

 

PR: Die Umstellung auf Bio begann eigentlich schon vor zehn Jahren, als wir erste Bio-Limos und Bio-Milch einkauften. Danach kamen Gemüse dazu, wenige Jahre später waren 90 Prozent der Rohstoffe in unserer Küche bereits Bio. Das Bio-Zertifikat ist also nur die Spitze des Eisbergs bei uns. Wir sehen das Zertifikat als weiteren Schritt zur Bewusstseinsbildung – sowohl bei unseren Gästen als auch bei anderen Betrieben. Wir hoffen, dass wir mit diesem Schritt eine Vorbildfunktion einnehmen.

 

Welche Bereiche umfasst das Zertifikat?

 

TP: Das Zertifikat umfasst alle Gastrobereiche unseres Hauses – Kaffee-Mobile, Kaffeehaus, Restaurant, Catering und die Bäckerei. Der Laden ist nicht als Bio-Laden deklariert, dennoch findet man dort vor allem Bio-Produkte. Am schwierigsten ist sicherlich der Kaffee. Qualität und Röstprofil sind ganz genau auf uns abgestimmt, das lässt sich nicht von heute auf morgen in so grossen Mengen umstellen. 50 Prozent der Kaffeemischung stammen von Produzenten aus Indien und Peru, die beide Bio-zertifiziert sind. Die andere Hälfte stammt von der Kooperative APAS in Brasilien, die noch nicht Bio-zertifiziert ist. Aber momentan prüft die APAS weitere Schritte, um noch mehr von ihren Mitgliedern für die biologische Produktion zu gewinnen.

 

In einem Bio-Betrieb kann man auch «Nicht-Bio-Sachen» konsumieren – wie genau geht das auf? 

 

TP: Produkte, die nicht biozertifiziert sind, werden als solche ausgewiesen. Das sind beispielsweise Spirituosen, die Läckerly oder eben der Kaffee.

 

Warum habt ihr euch für Bio und nicht für eine andere Zertifizierung entschieden?

 

PR: Vieles, was wir beziehen ist Demeter, Knospe oder EU-Bio – im Dreiländereck ist letzteres ein wichtiger Punkt, da viele unserer Zulieferer aus dem nahen Ausland stammen. Am liebsten verarbeiten wir Demeter-Produkte, weil sie die höchste Qualität haben.

 

Was sind aus deiner Sicht die Schwächen des Bio-Zertifikats? 

 

PR: Das Zertifikat bringt einen grossen Verwaltungsaufwand mit sich. Alle Rezepte und Zutaten werden erfasst und hinterlegt, das ist schon ziemlich bürokratisch – bei uns sind das viele Hundert Zutaten und Produkte. Für mich ist der jetzige Status quo eine verkehrte Welt: Wer Lebensmittel mit Giftstoffen verkauft, sollte das deklarieren müssen, nicht umgekehrt. Ein weiterer Nachteil ist sicherlich, dass man die Produkte von Kleinbauern, die sich diese Zertifizierung nicht leisten können oder auch selbst gesammelte Pilze aus dem Wald als «nicht Bio» ausweisen muss. Schlussendlich überwiegen die Vorteile aber deutlich: Man einigt sich mit den Gästen auf einen gemeinsamen Standard. Und der zeigt sich nicht nur als Label, sondern meistens auch im Geschmack!

 

 

 

BIO-ZERTIFIKAT UNTERNEHMEN MITTE

UM Podcast Folge 9 | Warum Bio?

 

 

 

 

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