Geschichte

Dem ‚unternehmen mitte‘ gehen unterschiedliche temporäre Kulturraum-Projekten innerhalb Basels voraus. Dazu gehören die ‚Alte Stadtgärtnerei‘ (1986-88), ZONE (1987-90), ‚Gedankenbank‘ (1988-90), ‚Werkraum Schlotterbeck‘ (1990-93), ‚Werkraum Warteck‘ (seit 1993) und das ‚Unternehmen EPOQUE (1997-98).

 

ÜBERNAHME

 

Das ‚unternehmen mitte‘ wurde am 17. Dezember 1998 durch Georg Hasler, Thomas Tschopp und Daniel Häni ins Leben gerufen. Mit Hilfe der Stiftung Edith Marion wurde es den Gründern ermöglicht den ehemalige Hauptsitz der Schweizerischen Volksbank, ein imposantes und geschichtsträchtiges Gebäude im Herzen von Basel zu einem Preis von 10 Mio CHF zu erwerben.

Die Stiftung Edith Marion garantiert bis heute, dass das Haus nicht weiterverkauft und keine spekulativen Geschäfte damit betrieben werden können. Der Mietzins entspricht stets der Summe aller tatsächlich anfallenden Kosten wie Hypothekarzinsen, Darlehenszinsen, Abschreibungen und Unterhaltskosten. Seit 2012 ist der Mietvertrag unbefristet. Erstmals konnte ein Gebäude so nicht nur zwischengenutzt, sondern durch einen Kauf in gesicherte nachhaltige Eigentumsverhältnisse überführt werden.

Die Gründung des Unternehmens war somit ein Durchbruch in der Basler Kulturraumbewegung. Das ‚unternehmen mitte‘ vertritt von Anfang an eine unabhängige Vision. Diese bildet bis heute das Fundament für alle Aktionen und Angebote im Haus.

 

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VISION & MOTIVATION

 

Mit der Übernahme des ehemaligen Bankgebäudes und der nachhaltigen Absicherung durch die Stiftung Edith Marion, kann man jetzt auf historischem Terrain grundlegende Fragen stellen. Was ist die neue Aufgabe am Ort einer alten Bank? Was sind sinnvolle echte Bedürfnisse? Wie kann die Arbeit des ‚unternehmen mitte‘ auf diese Bedürfnisse eingehen?

Das ‚unternehmen mitte` ist zu dem eine gemeinnützige Organisation. D.h. jegliche Erträge bleiben stets mit dem Unternehmenszweck verbunden. Das Unternehmen ist somit gegen egoistische Gewinnmaximierung – und unterstützt die maximale Sinn-Entwicklung für die Gemeinschaft.

In vielen Bereichen des Hauses herrscht das Prinzip der freien Konsumation. Bei uns sind Sie nicht verpflichtet zu konsumieren. Man findet  keine schreiende Werbung. Das ‚unternehmen mitte‘ ist bewusst ein unaufdringlicher Anlaufpunkt und öffentliches Wohnzimmer. Der Besucher wird ermächtig individuell zu entscheiden, ihm bleibt die freie Wahl. „Wer nicht muss, der kann“!

 

GRUNDEINKOMMEN

 

Die Identität und Nutzung des Hauses ist stark geprägt vom Engagement der Gesellschafter und Mitarbeiter. Mitgründer Daniel Häni sorgt u.a. für gesteigerte Aufmerksamkeit und weitreichendes Interesse durch sein politisches Engagement im Bezug zum Grundeinkommen. Der Einsatz zieht immer wieder nationale und internationale Presse an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesellschafter*innen bisher/aktuell:

Daniel Häni (seit 1998)

Thomas Tschopp (1998-2014)

Georg Hasler (1998-2006)

Rembert Biemond (2001-2004)

Anton Marty (2001-2001)

Rainer Senn (2001-2010)

Carmen Bregy (2004-2006)

Tarik Nazari (2004-2007)

Benjamin Hohlmann (2010-2016)

Theresa Prüssen (seit 2018)

Pola Rapatt (seit 2018)

Caroline Faust (seit 2018)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meilensteine